Rückblick Madeira 2026

Die Spielwiese zwischen Ozean und Himmel

Es gibt Reisen, die bleiben! Unsere Gleitschirm Woche auf Madeira war genau so ein Highlight: bestes Wetter, eine grossartige Gruppe und bleibende Erlebnisse rund ums Fliegen.

Madeira empfing uns mit angenehmen, frühlingshaften Temperaturen, hoch aufragenden Steilküsten, tiefblauem Ozean und sattgrünen Bananenterrassen mitten im Atlantik. Die Landung auf dem kurzen Flughafen von Funchal war wie immer spektakulär!

Eine Insel voller Kontraste

Was Madeira so besonders macht, ist die Verdichtung von Landschaft auf kleinstem Raum. Innerhalb kurzer Fahrten wechselten wir von der rauen Nordküste zu den Villen in den Bananenplantagen auf der Südseite, von trockenen Felslandschaften zu üppigem Grün, und zurück in das dicht besiedelte Gebiet rund um Funchal. 180 Kilometer Tunnel durchziehen die zerklüftete Vulkaninsel: Es sind Übergänge von einer Welt in die nächste.

Unvergesslich bleibt unsere Küstenwanderung auf der Nordseite, am einzigen nicht fliegbaren Tag der Woche. Wir folgten einem schmaler Pfad hoch über dem Atlantik, die Brandung lag tief unter uns. Jeder Schritt war ein kleines Staunen und das Ganze definitiv eindrücklich! Getoppt wurde die Wanderung nur noch vom folgenden Flugtag: ein selten möglicher Überflug der steilen Nordküste, der sich bei vielen in die Top Ten ihrer schönsten Flüge einreiht.

Abgesehen von diesem einen spektakulären Küstenflug sind wir an sechs von sieben Tagen richtig gut geflogen. Das Mikroklima der Insel zeigte sich von seiner besten Seite, und wir durften dutzende Stunden Airtime sammeln. Nach jedem schönen Flug kommt unvermeidlich früher oder später die Landung, auf Madeira meist direkt neben der Bar am Meer. Was offensichtliche Vorteile bietet: Schirm zusammenlegen, ein kühles Getränk in der Hand und mit einem Lächeln im Gesicht den Flug gemeinsam noch einmal erleben. Was gibt es Besseres?

Als Krönung der Woche folgte am letzten Tag der Sonnenuntergang in der Luft. Das Licht wurde golden, die Sonne tauchte unter der Passatbewölkung hervor und wurde erst orange, dann tiefrot leuchtend. Die steilen Hänge färbten sich rötlich, das Meer wurde zu flüssigem Metall.

Kulinarische Inselmomente

Auch am Boden genossen wir die Woche in vollen Zügen. Unser spektakulär schönes Hotel auf einem Bioweingut mit Blick auf den Atlantik bot den perfekten Rahmen, um diese Reise genussvoll und mit einem Hauch Luxus zu erleben.

Der Start in den Tag begann jeweils mit einer Stunde Yoga, geleitet vom Insel-Sonnenschein Sabi. ein wacher, ruhiger Beginn, der uns bereit für den Tag machte. Frische tropische Früchte zum Frühstück folgten, zarte Rindfleischwürfel am Lorbeerspieß, traditionell über offenem Feuer gegrillt oder schwarzer Degenfisch aus den Tiefen des Atlantiks, schlossen den Tag ab. Dazu feine portugiesische Weine oder ein kühles Bier, ein Genuss!

Und natürlich durften auch die Rumdegustationen nicht fehlen, wir lachten sehr viel an diesen Abenden!

Land und Leute

Und was wäre eine Reise ohne die Menschen? Unsere Gruppe war fröhlich, humorvoll und verbunden durch die gemeinsame Leidenschaft fürs Fliegen. Die Teilnehmer brachten alle starke Flugskills mit: Es wurde sicher gestartet, hoch und lange geflogen und sicher gelandet, eine Wohltat für die Nerven der Reiseleitung!

Madeira war wiedermal mehr als nur ein weiteres Fluggebiet. Es war ein Gefühl von Freiheit zwischen Ozean und Klippen. Eine Insel, die uns für einen Moment getragen hat, in der Luft und auf unzähligen Erlebnissen.

Und wie alle guten Reisen bleibt sie jetzt als schöne Erinnerung: leicht, salzig, von Grün über Blau bis Gold leuchtend.

Hier geht`s zur Reise im 2027 - wir freuen uns auf ein weiteres Inselabenteuer!