Was mich am Gleitschirmfliegen am meisten fasziniert? Die unglaubliche Vielfalt dieses Sports.
Ob Streckenflug, Manövertraining, entspanntes Thermikkreisen mit anschliessendem Toplanden oder eine Session Groundhandling am Übungshang – ich kann mich schlicht nicht für eine Disziplin entscheiden. Und genau das macht es für mich so besonders.
Seit 2018 bin ich regelmässig in der Luft, mit rund 100 Flugstunden pro Jahr. Meine Fluggebiete reichen von Flims über den Alpstein bis ins Jura – meistens dort, wo es von Zürich aus gut erreichbar ist.
Neben dem Fliegen interessiert mich auch das Thema Human Factors: Wie treffen wir Entscheidungen? Wie beeinflussen unsere Prägungen unser Verhalten in der Luft? Diese Fragen beschäftigen mich nicht nur als Pilot, sondern auch als Fluglehrer. Beim SHV habe ich die Peer-Ausbildung absolviert und stehe als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn jemand nach einem belastenden Flugerlebnis ein Entlastungsgespräch braucht. Manchmal hilft es einfach, mit jemandem zu reden, der zuhört und versteht.
In der Ausbildung ist mir eine fundierte Grundlage wichtig. Das eigentliche Gleitschirmfliegen lernt man erst nach dem Brevet – aber dafür braucht es ein stabiles Fundament, das in der Flugschule gelegt wird. Das braucht Zeit, und ich nehme sie mir gerne. Mein Unterrichtsstil? Ermutigend, methodisch und geduldig. Was mich dabei immer wieder freut: die Vielfalt der Menschen, mit denen ich arbeiten darf, und die Rückmeldungen, die ich bekomme.
«Mich fasziniert die mentale Herausforderung – aus Fehlern lernen, sich Ziele setzen. Das bringt einen auch im Alltag weiter.»
Du triffst mich bei einzelnen Schulungstagen, bei mehrtägigen Schulungsblöcken oder auf der Slowenien-Flugreise im Sommer 2026.