Gleitschirmfliegen ist für mich pure Freiheit. Ein Moment in dem mein Fokus voll im jetzt liegt und mich mit sehr intensiven Erlebnissen bereichert.
Meine Freizeit verbringe ich sehr gerne draussen. Dazu kommt das Glück, dass ich als Umweltingenieur ebenfalls sehr viel Zeit bei der Arbeit in der Natur verbringen kann. Mit 18 Jahren entdeckte ich den Bergsport und verbringe seither viel Zeit beim Felsklettern, Eisklettern, Skitouren und Hochtouren. Am Bergsport fasziniert mich das Zusammenspiel von Körper und Psyche, in den Moment einzutauchen und die Schönheit der Natur immer wieder auf das Neue zu entdecken.
Genau wie beim Bergsport kam ich dann über eine Kollegin mit dem Gleitschirm fliegen in Kontakt. Zuerst ein Schnuppertag am Übungshang und dann ein Tandemflug. Von da an wusste ich, dass ich irgendwann selber Gleitschirm fliegen will. Und mit den heutigen, leichten Gleitschirmen ist das Gleitschirm fliegen ideal mit Bergtouren kombinierbar. Seit ich im 2017 mein Brevet gemacht habe, nehme ich wann immer möglich meinen Gleitschirm mit um meine Bergtouren um ein Erlebnis reicher zu machen. Mich fasziniert es unglaublich mit einem solch kleinen Stück Stoff in der Kälte auf grosser Höhe starten zu können und nur wenig später im warmen Tal die Tour Revue passieren zu lassen. Aber nicht nur die Kombination von Bergtouren und Gleitschirm fliegen hat mich in seinen Bann gezogen, sondern auch das Streckenfliegen und das Akrofliegen.
Irgendwann entstand der Wunsch, diese Erfahrungen teilen zu können, weshalb ich 2020 mit der Ausbildung zum Tandempiloten begann. Die Möglichkeit, Erlebnisse auszutauschen und voneinander zu lernen, fasziniert mich auch in meiner Rolle als Startleiter bei paraworld.ch.